Gestran­det.
Abge­schnit­ten von jeg­li­chen Hier­ar­chi­en, Höf­lich­kei­ten, Kon­ven­tio­nen, Moral­vor­stel­lun­gen, Nor­men, Struk­tu­ren, Ver­hal­tens­re­geln, Vor­schrif­ten.
Abge­schnit­ten vom Rest der Welt. Iso­liert auf einer Insel aus Plas­tik.
Erschöp­fung. Ver­zweif­lung. Erleich­te­rung? Frei­heit. Spaß. Angst. All­tag. Lan­ge­wei­le.
Und immer noch kei­ne Vor­schrif­ten, Ver­hal­tens­re­geln, Struk­tu­ren, Nor­men, Moral­vor­stel­lun­gen, Kon­ven­tio­nen, Höf­lich­kei­ten., Hier­ar­chi­en.
Voll­kom­men ein­schrän­ken­de Gren­zen­lo­sig­keit.
Und mit­ten drin: die Akteu­re.

Cut“ beglei­tet auf dem Weg in den Wahn­sinn, initi­iert durch Abge­schie­den­heit und die plötz­li­che Not­wen­dig­keit, sich auf das Über­le­bens­wich­ti­ge zu kon­zen­trie­ren. Basie­rend unter ande­rem auf Wil­liam Gol­dings „Herr der Flie­gen“, unter Ein­fluss von Lars von Triers „Idio­ten“ und Fried­rich Dür­ren­matts „Besuch der Alten Dame“ wird der bild­haft gewor­de­ne „Plastic Pla­net“ zum Ort, an dem das Ende der Unschuld sei­nen Anfang fin­det.

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